Heimat- und Geschichtsverein Oberrotweil
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Geschichte des Wachthiisli

Das Wachthiisli wurde 1666 neben der Gemeinde-Stube dem späteren „Rebstock“ gebaut.

Neben das Baujahr 1666 wurde der Name des Vogts Johann Armleder in den Türsturz eingekerbt.

Bereits seit 1595 existierte die „newe gastherberg“ der Gemeinde Rothwiil mit der Gemeinde-Stube und einem Markthof, dem heutigen Saal.
Ab 1666 ergänzte dann das Wachthiisli diese zentrale Rothwiiler Einrichtung mit einem Gemeinde-Keller mit Weintrotten, einem Speicher und einem großen Mehrzweckraum mit dem Depot für die Feuerwehrgeräte (Leitern, Ledereimer, Fackeln...), die Gemeinde-Waagen, sowie die anderen Gemeindegüter und -geräte.. Gebraucht wurde dies einerseits weil die Gemeinden zu dieser Zeit noch viel Allmende also Gemeinschaftsfläche besaßen und eigenen Wein etc. produzierten, anderseits sich nicht jeder eine Trotte leisten konnte. Die Rotwiiler mussten die Trauben aus den „zehnpflichtigen“ Reben in der Zehnttrotte (heute Hofgut Gleichenstein) trotten lassen. Dort wurde der Zehnt gleich einbehalten.

1805 verkaufte die Gemeinde das große Amtshaus mit der Stube.
In privater Bewirtschaftung wurde daraus das „Gasthaus zum Rebstock“.
Die Amts-Räume wurden - bis zum Bau der Schule (1827) in der Eisentalstraße -  nun im Wachthiisli eingerichtet.
Aus dieser Zeit stammt der Einbau mehrer Räume/Zimmer sowie neuer Fenster    mit den Eisengittern...  Dazu gehörten auch die Arreststube und Übernachtungsräume für Wandergesellen und Handwerksburschen.

Ungewiss ist, ob der heute noch gebräuchliche Name Wachthiisli in diesem    Zusammenhang entstand.
Vermutlich stammt er aus den ersten Phasen der Nutzungen, als hier eine Nachtwache oder eine Bürgerwehr stationiert waren.

Noch bis zum Bau des neuen Feuerwehrhauses waren alte Feuerwehr-Utentsilien hier gelagert und der Keller wurde zum Einlagern der Rebreiser genutzt. Bis Anfang der 60iger Jahre waren auch noch Handwerksburschen einquartiert.

Geschichte des Wachthiisli

Das Wachthiisli wurde 1666 neben der Gemeinde-Stube dem späteren „Rebstock“ gebaut.

Neben das Baujahr 1666 wurde der Name des Vogts Johann Armleder in den Türsturz eingekerbt.

Bereits seit 1595 existierte die „newe gastherberg“ der Gemeinde Rothwiil mit der Gemeinde-Stube und einem Markthof, dem heutigen Saal.

Ab 1666 ergänzte dann das Wachthiisli diese zentrale Rothwiiler Einrichtung mit einem Gemeinde-Keller mit Weintrotten, einem Speicher und einem großen Mehrzweckrau. Mit dem Verkauf des in den 50iger Jahren angebauten Feuerwehrhauses wurde das Wachthiisli Privateigentum. Als denkmalgeschütztes Gebäude, schien das Wachthiisli schon lange ohne Nutzwert und war ohne Pflege (Ziegel, Schindeln...) dem Verfall preisgegeben.

   
 
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